Ein Kurzurlaub fast wie in einer anderen Welt – Die Chalets in Ilsenburg

10. November 2022
Ein Artikel von: Melanie Hofer

CHALETS in Ilsenburg

Noch warm eingekuschelt, liege ich im Bett und höre von draußen die Kirchenglocken läuten. Alles um mich herum schläft noch. Ich koche mir einen Kaffee und mit der Tasse in der Hand schlüpfe ich über die Terrasse hinaus in den Garten. Barfuß durch das feuchte Gras, steige ich die steinige Treppe hinunter zum Wasser und halte meine Füße in das kühle Nass der Ilse. Herrlich! Ein eigener Ilse-Zugang nur für uns Gäste.

Und während ich hier sitze, schweift mein Blick die grünen Bäume und schweren Mauern entlang hinauf zum Schloss und dem nahegelegenen Kloster Ilsenburg. Ein Kurzurlaub fast wie in den Bergen. So fühle ich mich zumindest, denn unser Ferienhaus gleicht eher einer typischen und gemütlichen Hütte in den Alpen. Dass diese beschaulichen Feriendomizile mitten in der idyllischen Stadt im Harz heute Gäste aus aller Welt empfangen, ist Ines und Jens-Uwe Schültke zu verdanken.

Schon bei unserer Ankunft werden wir von beiden zünftig im „Dachsbau“, einer rustikalen Outdoor-Küche, mit Schnaps und Schinken begrüßt. Hier im kleinen gemauerten Backofen wird an geselligen Abenden Pizza und Brot für die Gäste gebacken. Die Gastgeber kümmern sich dann um das Drumherum. Der Kamin wird angemacht und man genießt gesellig die Feinschmeckerrunde. Gleich fällt auf, wie behaglich alles gestaltet ist und wie sehr hier Wert auf regionale Bräuche und Geschichte gelegt wird. Alte Kunstguss-Teller oder Figuren, die einst in Ilsenburg gefertigt wurden, hängen an den Wänden. Schnell kommen wir ins Gespräch, über das regionale Handwerk, das bei der Umsetzung des Traums von eigenen Ferienhäusern in der Heimat geholfen hat. “Wir sind mit den Handwerkern gewachsen und auch Freundschaften haben sich daraus entwickelt.”

KONTAKT

Ines und Jens-Uwe Schültke
Mühlenstraße 19
38871 Ilsenburg / Harz


Tel.: +49 (0) 39452 / 86212
+49 (0) 15771277639
Email: info@ferienhaus-ilsenburg-harz.de
Web

 

Eines Tages, noch früh morgens, stand ich oben am Wehr im Sonnenschein
und habe die Forellen im Wasser betrachtet.”

Mit Kettensäge wurde das erste Rundstammhaus in einer riesigen Halle in Litauen gefertigt, dort zusammen- und wieder abgebaut, um dann in Ilsenburg erneut aufgestellt zu werden. Bis zum fertigen Haus war es ein langer Weg. Ein 5-Sterne-Ferienhaus sollte es sein. Anfangs waren die Einheimischen demgegenüber noch skeptisch. Da könnte man auch einen Roman drüber schreiben”, sagt Ines. “…und das ist jetzt hier auch nur die Kurzfassung.”

“Doch wie kommt ihr dazu, solch außergewöhnliche Häuser in den Harz zu bauen?”, fragen wir Jens-Uwe. “Eines Tages, noch früh morgens, stand ich oben am Wehr im Sonnenschein und habe die Forellen im Wasser betrachtet. Dann habe ich auf das damals noch bebaute Grundstück herüber geguckt”. “Eine alte sanierungsbedürftige Gaststätte mit Garagen. Und: es stand zum Verkauf.” “Ein tolles Grundstück, dachte ich mir. Mit ein bisschen Fantasie kann man etwas Schönes daraus machen. Oberhalb das Schloss, das Wehr, die Ilse und der Blick in den Harz rein.”

Zwei Jahre später wurden dann auf dem Grundstück die „Chalets zum Ilsetal“ gebaut. Ines und Jens-Uwe wollten sich mit ihrer Idee abheben, und von den Gästen wurde diese sehr gut angenommen. Während Jens-Uwe sich um die Bauplanung kümmerte, übernahm Ines die Gestaltung der Häuser. Beruflich baut er auf Bestellung, aber das hier, das sind sie selbst. Sie haben ihren Platz hier in Ilsenburg gefunden.

In den Chalets ist nichts von der Stange.  Die steinernen Waschtische, die gemauerten Kamine oder die Treppen aus gebürstetem Holz. Kein Haus gleicht dem anderen. Beide lieben es selbst gemütlich, gehen wandern und verbringen ihren Urlaub oft in den Bergen. Kein Wunder, dass ihre 6 Feriendomizile an Chalets der Schweizer Alpen erinnern.

Jedes der Holzhäuser erzählt seine eigene Geschichte. In unserem Zuhause für die nächsten Tage hängen alte Skier an den Wänden und Schlitten von der Decke. Wandmalereien, die alten Fotografien nachempfunden sind, zeigen Szenen von Wintersport und bergigen Landschaften. Dass man im Sport-Chalet viele Erinnerungen an vergangene Wettkämpfe wiederfindet, ist auch ein bisschen Ines‘ Geschichte zu verdanken. Die aus Sachsen stammende und ehemals erfolgreiche Wintersportlerin hat in dieses wie auch in die anderen Häuser sehr viel Persönlichkeit hineingesteckt. Egal ob Jagd- oder Schloss-Chalet – jede Unterkunft verfügt über eine eigene Sauna. Ein uriger Kamin, auf dessen Sims du dich Bücher lesend an kühlen Tagen wärmen kannst. Ein großer Holztisch vor einer langen Fensterfront mit Blick in den Wald, an dem man gut mit Freunden gesellig sitzen kann. Rustikal und gemütlich ist ihre Philosophie. Ihre Gäste sollen sich heimisch fühlen und eine wohlige Wärme empfinden.

Überall finden sich kleine Details. Überhaupt fehlt es uns an nichts. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen. Alltag abstreifen und entspannen. Von hier aus können wir wundervoll zur Wanderung durch den Nationalpark starten oder die beschauliche Innenstadt erkunden. Oder wir genießen einfach das rustikale Ambiente und die gepflegten Grünanlagen rund herum.

MELI

„Das Ines und Jens-Uwe Visionäre sind und viel Mut beweisen, zeigt ihr neues Projekt. Sie haben in den letzten Wochen die alte Villa Ottilienruh nicht nur wieder zum Leben erweckt, sondern vor allem für alle als Gästehaus wieder zugänglich gemacht. Eingebettet in einen traumhaften Park, lädt die Villa seit Oktober Gäste in verschiedenen außergewöhnlich gestalteten Suiten ein.”

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